Starchild: Astrologische Beraterin Luisa Hartmann im Interview – House of Grace
Astrologie, Vorbestimmung, Schicksal, Sterne. Lebensaufgabe, Beratung
21998
post-template-default,single,single-post,postid-21998,single-format-standard,cookies-not-set,ajax_fade,page_not_loaded,,select-child-theme-ver-1.0.0,select-theme-ver-1.0,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.7,vc_responsive

Starchild: Astrologische Beraterin Luisa Hartmann im Interview

Es gibt dieses wundervolle Gedicht von Zara Ventris: „I am a child of the Moon. Being raised by the sun. In a world walked by stars. And a sky drawn with flowers.“ Dieses Gedicht kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich an Luisa Hartmann, astrologische Beraterin, denke. Luisa ist besonders, intuitiv, feinfühlig, ausgebildete Psychologin und eine der großartigen Redaktionskollegen bei FuckLuckyGoHappy.

Im vergangenen Jahr buchte ich einen Termin bei ihr zur astrologischen Beratung. Vorausgegangen war wieder der Impuls, sofort zum Telefonhörer zu greifen, als einen Artikel von Luisa las. Mittlerweile verlasse ich mich auf solche Impulse und auch dieses Mal hat es mich nicht getäuscht. Tatsächlich hat es mich wieder einmal nicht enttäuscht. Die Beratung bei Luisa hat mich in meinem Weg bestätigt, aber auch ganz neue Erkenntnisse gebracht. So viel stand zu meinem persönlichen Werdegang in den Sternen, zu meiner Geschichte, zu dem großen Umbruch in meinem Leben. Bei dem Gespräch kamen das ein oder andere Mal Tränchen bei mir och, Tränen aus Freude und aus Dankbarkeit, dass der Weg den ich gewählt habe, mein Schicksalsweg, der richtige Weg ist. Das weiß man zwar im Herzen, es von einer fremden Person erzählt zu bekommen, welche grundsätzlichen Lebensthematiken existieren und mit welcher Vorbestimmung man auf die Welt gekommen ist – das hat mich tief berührt. Mich hat Luisas Arbeit wahnsinnig beeindruckt und deshalb möchte ich sie Euch unbedingt im Interview vorstellen.

 

Wie bist Du zur Astrologie gekommen?

Interessanterweise hat mein Vater mir schon als Kind und Jugendliche immer wieder verschiedenste Geschenke zum Thema Sterne und Astronomie gemacht, zum Beispiel eine Leuchtkugel, mit der man den Sternenhimmel an die Zimmerdecke projizieren konnte. Damit lag er genau richtig bei mir – ich habe diese Sachen geliebt und fand sie schon damals magisch.

Zur Astrologie bin ich dann aber erst mit 21 Jahren gekommen. Tatsächlich war auch hier mein Vater der Auslöser. Er hat mir zum Geburtstag eine schriftliche astrologische Persönlichkeitsanalyse geschenkt. Ich fand das so faszinierend, war aber auch ziemlich skeptisch. Vieles traf zu, einiges aber auch nicht. Ich wollte das unbedingt tiefer verstehen und bin seitdem langsam, aber konstant immer tiefer in die Welt der Astrologie eingetaucht.

 

Du hast auch eine sehr fundierte wissenschaftliche Ausbildung. War es für Dich schwierig, den Shift zur Astrologie zu machen?

Ja und Nein. Was daran auf jeden Fall schwierig war, war meine eigene innere kritisch-analytische Stimme, die immer wieder alles in Frage gestellt hat. Allerdings hat mir genau dieser Anteil auch geholfen, mich richtig tief in die Astrologie vorzuwagen. Es hat mich echt Kraft und Überwindung gekostet, 2015 auf meine Webseite „astrologische Beratung“ zu schreiben – mich also quasi zu outen – da ich mit ziemlicher Sicherheit weiß, dass viele meiner Psychologiekollegen eine Ablehnung gegenüber der Astrologie verspüren. Aber es war ein Bekenntnis zu mir und meinem Weg.

Da ich ja Vertreterin der psychologischen Astrologie bin, ist mir die Verbindung von Psychologie und Astrologie dann wiederum sehr leicht gefallen. Meiner Meinung nach profitieren beide Bereiche unglaublich voneinander. Gerade die jungianische Analyse hat die heutige psychologische Astrologie stark mitgeprägt – in wundervoller Weise, wie ich finde.

 

 

Ich dachte früher, Yoga ist esoterische Krankengymnastik. Warst Du früher auch skeptisch gegenüber der Astrologie? Wann hat sich das geändert?

Ja, ein Teil von mir war definitiv sehr kritisch der Astrologie gegenüber. Vor allem gab es eine Angst in mir, dass die Astrologie zu deterministisch sei und ich mich dadurch sehr eingeengt fühlen würde. So wie ich Astrologie heute verstehe und praktiziere, ist allerdings das Gegenteil der Fall: Das Horoskop unterstützt uns, die Freiheit zu nehmen, wir selbst zu sein und in tiefer Überstimmung mit unserer Seele zu handeln –

jenseits von Normen und Konventionen. Sie orientiert sich an deiner einzigartigen, inneren Wahrheit.

Letztendlich hat mich dann die emotionale Evidenz überzeugt. Als ich spürte, dass in der Astrologie so viel tiefe Bewusstwerdung und Erkenntnis zu finden ist und ich stark in Resonanz ging mit allem was ich lernte, war es um mich geschehen.

 

Wie hat sich Dein Leben verändert, seitdem Du Dich intensiver mit der Astrologie beschäftigst?

Am stärksten ist mein Urvertrauen gewachsen. Es war zutiefst heilsam für mich, mich von etwas Größerem wie dem Kosmos oder dem göttlichen Universum gehalten und gesehen zu fühlen. Zudem habe ich mir durch die eigene Analyse meines Horoskops immer mehr erlaubt, meine Potenziale zu leben und die Versagensangst in den Griff zu bekommen. Gerade die Erkenntnis, dass unseren tiefsten Sehnsüchten meist nicht irgendein Wunschdenken zugrunde liegt, sondern fast immer eine direkte Botschaft unserer Seele ist, hat mich unglaublich bestärkt. Trotzdem musste ich natürlich an meinen Themen arbeiten. Unser ganzes Leben ist ein enormer Entwicklungsprozess, und der ist nicht immer leicht. Auch das ist etwas, das ich durch die Astrologie so viel besser annehmen kann.

 

Gab es bei Dir ein besonders einschneidendes Erlebnis mit der Astrologie?

Oh wow – ich hatte so viele Aha-Momente… . Ganz viele, wo ich mit einem Astrobuch in meinem Lieblingssessel saß und mir die Tränen übers Gesicht gelaufen sind, weil es so schmerzhaft und doch so wahr war, was da stand.

 

Viele Menschen trauen sich nicht, astrologische Beratung in Anspruch zu nehmen, weil sie Angst haben, dass etwas Negatives in den Sternen geschrieben steht? Was entgegnest Du dieser Angst?

Aus meiner Perspektive ist keine Sternenkonstellation per se negativ – gerade in sehr herausfordernden Konstellationen schlummert ja ein unglaubliches Entwicklungspotenzial oder, wie mein Astrologiementor Markus Jehle sagte: Das sind die Kernkraftwerke der Entwicklung. Ich halte also gar nichts von klassischen „Gut/Böse-Deutungen“. Allerdings kann es sehr wichtig sein, sich gemeinsam schmerzhafte Themen anzuschauen und sie nicht abzuspalten oder zu verdrängen. Mir ist es ein großes Anliegen, das ganz respekt- und liebevoll zusammen mit dem/der Klienten*in zu analysieren und auch nur so weit zu gehen, wie es gerade stimmig ist. Das ist die absolut freie Entscheidung des Klienten/der Klientin.

Ich gebe dann auch sehr gerne Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach passenden therapeutischen Methoden, wenn man sofort loslegen möchte mit der Transformation.

Ich habe leider auch selbst schon schlechte Erfahrungen mit Astrologen gemacht, von daher kann ich entsprechende Ängste sehr gut verstehen. Ich kann allen empfehlen, sich vorher möglichst einen eigenen Eindruck zu machen – sei es über die Webseite oder ein Telefonat. Eine persönliche Empfehlung ist natürlich Gold wert.

Ein Psychologiestudium oder eine psychologische Zusatzqualifikation sind meiner Meinung nach auch ein sehr guter Indikator für die Qualität der Beratung. Es gibt aber natürlich auch extrem gute intuitive, empathische Astrologen ohne psychologische Fortbildungen.

 

Vielen Dank für das Interview!

Mehr zu Luisa findet Ihr hier: https://praxisfuerganzheitlicheentwicklung.wordpress.com 

1 Comment
  • Hannah

    17. Mai 2019 at 10:43 Antworten

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Astrologie ist ein sehr spannendes Thema. Damit kann man sich wirklich jahrelang beschäftigen.
    Mit besten Grüßen,
    Hannah

Post a Comment