#tribelovetuesday Archive – House of Grace
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#tribelovetuesday mit Marion Schwarzat

In diesem Tribelovetuesday darf ich Euch einen ganz besonderen Menschen vorstellen: Meine Yogamama Marion Schwarzat. Ohne sie wäre ich heute nicht der Mensch der ich bin. Man sagt ja oft Gott wirkt durch Menschen und für mich hat er durch Marion gewirkt. Ihre Stunden waren es, die mir Hoffnung und Kraft in einer Zeit gaben, als alles umgekrempelt wurde, als ich dachte ich sei begraben und nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll. Ich erinnere mich dabei an so viele schöne Momente: Wie spontan die gesamte Klasse, 18 Personen, begonnen während des Praktizierns „I´ll be there“ zu singen. Die Momente des Glücks, als ich meinen Körper mehr und mehr spürte. Die dicken Tränen, die flossen und die mich heilten, als Marion mich in einer Stunde an einen Ort brachte, den ich mir lange Zeit nicht anschauen wollte. Marion hat das große Talent Menschen mit ihrem Yoga zu berühren, zusammenzubringen, zu inspirieren und ja: auf den Weg zur Heilung zu bringen. Ihr großes Wissen teilt sie auch  in ihren Ausbildungen, die sie mit ebenso viel Herzblut unterrichtet wie ihre Stunden und Workshops. Diese großartige Frau wuppt nicht nur zwei Yoga-Studios, Teacher Trainings, eine Familie und noch viel mehr; diese Frau hat das große Talent, Menschen zu ihrem Potenzial zu führen, sie auf den Weg zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, zu leuchten. Auch bei mir war das so: Irgendwann stellte ich fest, ich möchte mehr über Yoga erfahren und durfte mein erstes Teacher Training bei Marion im Satyaloka absolvieren. Auch bei mir war es Marion, die als allererste an mich geglaubt und mir eine feste Klasse gegeben hat.  Marion, Worte können meine Dankbarkeit Dir gegenüber nicht ausdrücken. Ich danke Dir so sehr, dass Du mir den Weg zu jemanden geebnet hast, der mich jetzt so sehr liebt, dass ich eine Basis habe, die nicht mehr zerbrochen werden kann: Mich selbst. Marion, Du bist für immer in meinem Herzen.

 

Warum bist Du hier auf der Welt?

Das habe ich mich auch lange Zeit gefragt. Umso glücklicher bin ich, seit meinem klärenden und heilenden Urlaub auf Bali letztes Jahr, eine Antwort darauf gefunden zu haben.

Ich bin hier, um Menschen auf ihren Weg zu bringen und zu begleiten. Das ist mein Dharma. Es erfüllt mich mit Freude und großer Dankbarkeit, wenn ich Seelen begleiten und dabei miterleben darf, wie sie wachsen und in ihre eigene Schönheit finden.

 

Beschreibe Dich in Songiteln.

„Imagine“ John Lennon, „Let Love rule“ Lenny Kravitz , „Rainbow Warrior“ Martin Jondo,

„Shout“  Tears for Fears, „If you want to sing out, sing out“ Yusuf/ Cat Stevens, „Cosmic Girl“ Jamiroquai, „Do it now“ Dubtribe Sound System und natürlich darf S-Afrikas Nationalhymne nicht fehlen : „Nkosi Sikelei`iAfrika“ .

Ein bisschen viel, ich weiss, aber Musik ist meine große Leidenschaft und mein Medium, um mich auszudrücken 🙃

 

Was hat Dich das letzte Mal zum Lachen gebracht?

Huch, da muss ich echt überlegen, weil es so vieles sein kann. Meine Hunde, die immer wieder irre Dinge tun; mein Mann, der mich mit seinen wundersamen Wortspielen zum Lachen bringt; mein Sohn, der vorpubertäre Merkwürdigkeiten in unseren Alltag bringt… ich weiß es gar nicht mehr. Ich lache gerne und viel, vor allem aber oft und gerne über mich selbst immer wieder.

 

Was wolltest Du immer schon einmal gefragt werden?

Ich wäre als 4 jährige gerne gefragt worden, ob ich in Deutschland leben möchte, oder lieber in Südafrika bleiben.

 

Was bringt Dein Herz zum Tanzen?

In Kapstadt zu sein lässt mich, alleine bei dem Gedanken daran, innerlich tanzen 😊.  Und wenn ich in einer unserer Ausbildungen unterrichte – da tanzt mein Herz ebenso, weil es so ganz meins ist und ich erfüllt bin, in den Augen der SchülerInnen zu sehen, wie etwas in Ihnen anklingt und zum Schwingen kommt.

 

Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen und was hast Du davor gemacht? 

Eigentlich durch einen „Unfall“. Nach einem sehr turbulenten Teil meines Lebens (17 Jahre Gastronomie, Redaktionsassistentin bei „Die Woche“, Geschäftsführer-Assistentin in der Werbemittelbranche, Mutter und Hausfrau) wollte ich nach der Geburt unseres letzten Sohnes endlich mein abgebrochenes Lehramtsstudium beenden. Und obwohl ich ein halbes Jahr auf den Einschreibetermin gewartet hatte, verpasste ich ihn um 1 Woche. Ich werde nie vergessen, wie mein Mann da zu mir sagte: „Es gibt keine Zufälle. Es ist Zeit, dass du dich fragst, was du wirklich im Leben machen möchtest!“ So habe ich nur 2 Wochen später die Ausbildung zur psychologischen Beraterin an einer Heilpraktikerschule begonnen und zeitgleich meine erste Yogalehrerausbildung gemacht.

 

Was ist für Dich unverzichtbar?

Absolut unverzichtbar ist für mich das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, in allen Fragen und mit allen Konsequenzen. Freiheit an Leben, Leib und Geist.

 

 

Mehr über Marion findet ihr hier: https://www.satyaloka-yoga.de

 

Det Kempke

#tribelovetuesday mit Det Kempke

Es ist wieder #tribelovetuesday Zeit! 🙂 Heute möchte ich Euch Det Kempke, Fotograf und Ashtanga-Yogalehrer, vorstellen, dem ich nicht nur meine allerersten Yogafotos zu verdanken habe, sondern auch zahlreiche großartige Shooting in meinem PR-Job. Det habe ich auch durch ebendiesen kennengelernt, als meine liebste Freundin Agi Habryka ihn für unser Projekt „Stylejourney“, ein Online-Magazin, für das wir die Entwicklungsredaktion stellten, vorschlug. Ich habe mit vielen Fotografen zusammengearbeitet, aber Det war anders. Mich beeindruckte seine Klarheit, Unkompliziertheit, sein Portfolio und als wir uns dann persönlich trafen: Seine Liebenswürdigkeit. Auf Det kannst Du zu 100 Prozent zählen, er trägt sein Herz auf der Zunge, ist ehrlich, direkt und herrlich uneitel. Als einer der Top-Fotografen in Deutschland weiß er sehr genau andere in Szene zu setzen, und macht das mit großer Präzision, Professionalität und Klarheit. Um so interessanter ist es, ihn als Yogalehrer zu erleben. Denn dann ist er immer noch klar und präzise in seinen Anleitungen, dabei aber gleichzeitig so unglaublich mitfühlend und vollkommen präsent bei den Yogis die mit ihm praktizieren, dass er seine Teilnehmer durch die gesamte Yogastunde trägt. Ich bin so dankbar Det in meinem Freundeskreis zu haben und er ist immer Inspiration für mich. Aber lernt Det selbst besser kennen im heutigen tribelovetuesday. 🙂

 

Warum bist Du hier auf der Welt?

Ich versuche es immer noch herauszufinden, jeden Tag auf’s Neue.

 

Beschreibe Dich in Songtiteln.

Take the long way home, Lucky, Oblivion

 

Was hat Dich das letzte Mal zum Lachen gebracht?

Meine Assistentin Daniela die heute im Fotostudio, als sie meinen beiden Yogalehrern Anna und Holger, die ich für Annas Buchprojekt fotografierte, bei ihren Asanas zusah und permanent „Oh Gott, Oh Gott, Oh Gott, Oh Gott,!“ rief.

 

Was wolltest Du immer schon einmal gefragt werden?

Eigentlich nichts. Es gibt zunehmend weniger, was ich der Welt unbedingt mitteilen müsste.

 

Was bringt Dein Herz zum Tanzen?

Sonne, Wolken, Meer, Farben, Düfte gutes Essen und Musik.
Das Leben an sich, mit all seinen kleinen, unverhofften Momenten.

 

Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen und was hast Du davor gemacht? 

Ich bin und bleibe auch in meinem „alten Beruf“ als Fotograf neben meinem neuen Beruf als Yogalehrer. Die Leidenschaft der Fotografie wird immer neben meinem Yoga Weg bestand haben.

Zum Yoga bin ich durch eine Freundin gekommen die knapp 2 Jahre, immer wenn sie mich sah, auf mich eingeredet hat es doch mal mit YOGA zu versuchen. Ich fand YOGA total doof. Eines Samstags habe ich mich dann dieser lieben Freundin ergeben und es mal versucht. Meine erste Yogastunde war Kundalini Yoga. Kundalini ist bis heute nicht mein Yogastil und wird es auch nicht mehr werden. Trotzdem war mein erster Lehrer Karta Purkh Singh mit seiner entspannten Art mit Yoga umzugehen ein Türöffner für mich. Nach weiteren 5 Jahren herumsuchen und ausprobieren verschiedener Yogastile bin ich vor 2 ½ Jahren zum Ashtanga gekommen und fühlte mich ab der ersten Sekunde angekommen. Die Einfachheit, Klarheit und Konzentration der bewegten, geatmeten Meditation des Ashtanga nimmt mich mit jeder einzelnen wieder demütig mit auf die Reise zu meinem ganz persönlichen „hier und jetzt“

 

Was ist für Dich unverzichtbar? 

Mitgefühl.

https://detkempke.com

#tribelovetuesday mit Dajana Eder

Wenn Dajana Eder ein Auto wäre, dann wäre sie für mich ein Lamborghini. Rasant, schick, schnittig, kraftvoll und verdammt schnell. Dajana bloggt mit Herz und Verstand auf www.impulsee.eu sowie www.zugarandzalt.com und ist mit absoluter Leidenschaft dabei. Was mir dabei so gefällt: Dajana ist nicht nur ein kluger Kopf, sondern auch absolut echt und ehrlich. Authentizität ist für sie kein Wort, sondern sie lebt zu hundert Prozent und sagt auch ihre Meinung, wenn es unbequem ist.
Umso aufgeregter und erfreuter war ich letztes Jahr, als Dajana einmal zu mir in die Yogastunde kam und wir uns zum ersten Mal persönlich kennenlernten –  Social Media wurde hier wirklich social. 🙂 Denn Dajana ist nicht nur virtuell, sondern auch in real ein zauberhafter Mensch. Ich kenne kaum jemand, der so offen ist, so neugierig und herzlich. Es gibt den schönen Spruch „And as you rise, you rise to uplift others“. Derjenige, der das gesagt hat, muss Dajana kennen. Sie hat ein offenes Herz und bringt Menschen zusammen. Deshalb musste ich Euch unbedingt diese faszinierende gebürtige Österreicherin vorstellen, die das „R“ so schön rollt und so ansteckend lachen kann:
Warum bist Du hier auf der Welt?
Man sucht automatisch nach ideologischen Gründen, oft dauert das aber bis man sich und seine Bestimmung findet. Im Moment fühle ich mich in meiner Bestimmung als Bloggerin sehr wohl, ich kann kreativ sein, Texte schreiben und meinen LeserInnen neue Wege aufzeigen.
Beschreibe Dich in Songtiteln.
„Big girls don’t cry“ von Fergie und „Supergirl“ von Reamon
Was hat Dich das letzte Mal zum Lachen gebracht?
Das Känguru aus „die Känguru-Chroniken“ in der Ubahn, unvorbereitet und vor allen Fahrgästen. Ich liebe Hörbücher, vor allem, wenn diese Humor haben. Aktuell höre ich „Der Rosie-Effekt“, das ist auch sehr lustig.
Was wolltest Du immer schon einmal gefragt werden?
Wann ich endlich anfange, meine Buchprojekte umzusetzen.
Was bringt Dein Herz zum Tanzen?
So vieles. Die Sonne, der Regen, der Duft der Blumen, Yoga, die Nähe meines Freundes und Musik.
Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen und was hast Du davor gemacht?
Mein Berufsweg ist rückwirkend betrachtet sehr strukturiert auch wenn ich lange Zeit nicht wusste, wo ich landen werde. Ich habe begonnen mit internationalem Event-Management für einen Automobilzulieferer, dann die Betreuung eines Motorsportteams und die Arbeit für Ducati Österreich, immer mit dem Schwerpunkt Social Media & Blogs. In weiterer Folge kam die Selbstständigkeit, noch immer im Automobil-Sektor. Heute ist Mobilität Thema in meinem Blog und Blogger Relations mein täglich Brot.
Was ist für Dich unverzichtbar?
Zu wissen, dass man nichts braucht, außer die Liebe von Menschen.
Frederike Joana Barow

#tribelovetuesday mit Frederike Joana Barow

Ich glaube daran, dass wir gemeinsam stark sind, ich glaube an Gemeinschaft, dass wir gemeinsam noch viel heller strahlen können. Deshalb gibt es den #tribelovetuesday. Dienstags stelle ich hier regelmäßig inspirierenden Menschen und ihre Projekte aus meinem Umfeld vor. Ich freue mich sehr, dass heute Yogalehrerin Frederike Joana Barow beim #tribelovetuesday dabei ist. Denn Fredi hat mich ganz wesentlich begleitet und inspiriert, als es mit mir und dem Yoga eine ernste Beziehung wurde.
Fredi traf ich, als ich mich mitten in einer handfesten Lebenskrise befand. Während dieser Zeit entdeckte ich, dass ich Ruhe auf meiner Matte fand, egal wie schlimm der Sturm draußen tobte. Schnell war ich fast jeden Tag im Satyaloka Yoga anzutreffen und ich kann mich ganz genau erinnern, wie Fredi in mein Leben kam. Als ich den Raum zur Samstagsklasse betrat, sass da dieses bezaubernde, schöne, zarte Wesen auf der Matte. In der darauffolgenden Yogastunde packte mich Fredi mit ihrer Art Yoga zu unterrichten. Voller Leidenschaft, Hingabe, Kreativität und mit Herzblut. Sie fand in dieser und auch in den darauffolgenden Stunden, immer genau die richtigen Worte und führte mich tiefer in meine Praxis.
Und jetzt: Time to shine für Frederike Joana Barow.
Warum bist Du hier auf der Welt?
Um glücklich zu sein! Hört sich so simpel an, doch in der Praxis verlieren wir leider, mich eingeschlossen, dieses wesentliche „Ziel“ unseres Daseins aus den Augen. Wir verlieren uns in der äußeren Welt, die oftmals durch Neid, Vergleichen, Anhaften an Materiellem und Streben nach Besitz geprägt ist.
Yoga führt mich zurück zu meinem Wesenskern, zu der Kraft der Liebe, die es letztlich ist, die uns alle miteinander verbindet und glücklich macht.
Wenn jeder von uns bei sich selbst beginnt das Glück und die Zufriedenheit in sich zu suchen und ich als Lehrerin meinen Teil dazu beitragen kann, dann ist es ein triftiger Grund, auf dieser Welt zu sein. Denn das was wir fühlen strahlen wir aus und wenn ich glücklich bin, dann breitet sich dieses auch in meinem Umfeld aus.
Also sind wir nicht alle auf der Welt, um glücklich zu sein?
Beschreibe Dich in Songtiteln 
Mein Leben in Songtiteln. Hmm, ein Medley aus Frank Sinatra „My way“, Alanis Morissette „Ironic“, Monty Python „Always look on the bright side of life“, Luis Armstrong „What a wonderful world“ und Desmond Dekker „You can get it if you really want“
Was hat Dich das letzte Mal zum Lachen gebracht?
Ich lache oft und viel. Ein Lächeln kommt mir schnell über die Lippen – durch ein Kinderlachen, Sonnenschein, Tagträumereien, bestimmte Musik…
Freundinnen und Freunde, meine Familie, Situationskomik – all das zaubert ein Lachen auf mein Gesicht.
Das letzte Mal habe ich wahrscheinlich über mich selbst gelacht, denn darin bin ich besonders gut 😊
Was wolltest Du immer schon einmal gefragt werden?
Willst Du mit mir den Rest Deines Lebens verbringen und an das andere Ende der Welt ziehen? Für immer?
Was bringt Dein Herz zum Tanzen?
Menschen, die mir mit einem Lächeln im Gesicht entgegentreten.
Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen und was hast Du davor gemacht?
Ach Yoga begleitet mich seit ungefähr 15 Jahren.  Angefangen in Byron Bay, der Heimat meines Onkels,hat Yoga mich nach dem Ende meiner Karriere als Kunstturnerin nicht mehr losgelassen.
Ganz klassisch habe ich zunächst die Schulbank gedrückt, mein Abitur abgelegt, zwei Uniabschlüsse gemacht, um letztlich festzustellen, dass das nicht der Weg ist, mit dem ich glücklich werde.
Das war der Punkt, ja es war ein Tiefpunkt meines Lebens, an dem ich die Kehrtwende eingeschlagen habe, meinem Herzen gefolgt bin und den Weg der Yogalehrerin gegangen bin.
Was ist für Dich unverzichtbar?
Yoga, meine Familie und meine Freunde – denn alles basiert auf dem Grundsatz der Liebe und der Verbundenheit.
Mehr zu Fredi erfahrt ihr hier: https://www.fjbyoga.de
Summer Girl - Agi Habryka

Summer Girl – #tribelovetuesday mit Agi Habryka

Diese Frau sollte eigentlich mit einer Warnung daher kommen: „Achtung, hier kommt ein natürliches Psychedelikum. Nebenwirkungen können nicht ausgeschlossen werden.“ Mit Agi zusammen zu sein, ist wie ein Verstärker für das Leben. Und ich muss es wissen: Ich verbringe seit fast vier Jahren fast jeden Tag mit ihr und sie gehört zu meinen besten Freundinnen. Mit Agi wird das Leben intensiv. Ein gemütlicher Pizzaabend an einem ganz gewöhnlichen Mittwoch endet dann schon einmal nackt bis auf High Heels, zu Old School Hip Hop tanzend bei 10 Grad um fünf Uhr morgens auf der Terrasse. Sie ist unfassbar fürsorglich und sofort da, wenn man ihre Hilfe benötigt. Agi bezaubert mit ihrem Charme, Witz und Klugheit einfach alle und wie ein kleines Glühwürmchen irrlichtert sie dann durch Tag und Nacht. Gleichzeitig kann sie sehr verletzlich und trotz ihrer mehr als reichen Lebenserfahrung zart wie ein kleines Mädchen sein – um im nächsten Moment die größten Dramen aus dem Nichts zaubern. Für Agi hat die Welt „Die Aura schön“, egal was ihr kredenzt wird. Sie verliert niemals den Mut und dank ihres kreativen Kopfes findet sie immer Lösungen. Sie ist die großartigste Geschichtenerzählerin, die ich kenne, und wir alle würden gebannt an ihren Lippen hängen, wenn sie am Lagerfeuer aus ihrem Leben erzählt. Und dieses Leben basiert manchmal auf einer ganz anderen Realität als die, die wir wahrnehmen. Ich glaube, dass ist Agis Geheimnis. Agi sieht die Welt bunter und voller Möglichkeiten, denn sie ist wild entschlossen, sie so zu sehen. Agi sieht den Zauber, der die Dinge umgibt. Sie sieht das, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Und nun: Meet Agi Habryka

 

Warum bist Du hier auf der Welt?

Verrückte Frage. Ich glaube, ich wurde geboren, um Grenzen auszuloten, um Schmerz in Freude umzuwandeln und um zu lieben. Ich verliebe mich permanent. In Strassenzüge, Häuser, Blumen, Menschen, Tiere, Wolkenformationen und den Geruch von Sonnencreme auf der Haut.

Beschreibe Dich in Songtiteln.
Family of the year singen für mich. Irgendetwas in dem Song „Summer girl“ gibt mir das Gefühl, sie haben es für mich geschrieben. Und wenn ich Billy Joels „She’s always a woman to me“ höre, finde ich mich zu 100% darin wieder…

„Oh, she takes care of herself, she can wait if she wants. She’s ahead of her time…“
Was hat Dich das letzte Mal zum Lachen gebracht?
Menschen, die lachen, finde ich wunderschön. Lacht, lacht mehr, denke ich manchmal, wenn ich durch die Straßen gehe. Ich lache, um mich lebendig zu fühlen und es gibt so viel, das mich zum Lachen bringt. Unser gemeinsamer Humor zum Beispiel, Sandra, der ist herrlich. Mit dir herumzualbern ist medizinisch und wundervoll frei von Regeln.
Was wolltest Du immer schon einmal gefragt werden?
Ich warte nicht auf Fragen. Ich glaube daran, dass man das, was man zu sagen hat, auch sagen sollte. Ich fische nicht nach Komplimenten und warte nicht auf Fragen, die ich dann beantworten kann. Die schönste und wertvollste Gabe, die wir Menschen haben (und die uns, nach unserem Verständnis, von anderen Lebewesen trennt) ist unser Sprachvermögen.Wir können mit Worten Bilder, ach was, Gemälde malen. Das ist die Herausforderung, die ich mir für mein Leben gesetzt habe: Die schillerndsten Kunstwerke zu kreieren. Verbal.
Was bringt Dein Herz zum Tanzen?
Musik und Farben. So profan es auch klingen mag. Ich glaube, ich leide unter Synästhesie – das bedeutet, dass zwei oder mehrere Sinne vermischt werden. Ich höre permanent Musik und sehe dazu Farben. Ich ordne Menschen also Farben und Songs (oder Melodien) zu. Permanent.
Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen und was hast Du davor gemacht? 
Ich bin die, die was mit Wörtern macht. Und nicht ich habe mir meinen Beruf ausgesucht, es war anders herum. Das, was ich tue, hat mich gefunden. Ich habe Archäologie studiert, habe eine Ausbildung als Fotografin gemacht – diese Stationen würde ich heute als wichtige Umwege bezeichnen – die waren gut und die waren wichtig. Am Ende bin ich fast dort gelandet, wo ich immer hin wollte: Ich denke mir Geschichten aus und ich schreibe. Das erklärte und finale Ziel habe ich aber noch nicht ganz erreicht: Ich möchte einen Kriminalroman schreiben. Aber nicht so einen mit einem Mörder und einem Toten und einem Kommissar (oder alle diese Figuren in weiblich). Ganz anders. Aber gut. Ich werde es einfach bald mal tun. Sonst ist es am Ende, wie mit vielen anderen Geschichten auch —> sie bleiben fabulös.
Was ist für Dich unverzichtbar? 
Meine Tochter Maya. Ich kann mich zwar gut an die Pre-Maya-Zeit erinnern, aber ich fühle mich erst so richtig ganz, seit sie da ist. Und ich kann das als fundiert betrachten, Maya ist 17 Jahre alt. Ich bin gerne allein, aber ich bin auch sehr gerne allein und das mit ihr in einem Raum. Wir sind viel gereist und das hat mich die Ko-Existenz gelehrt: Wir schenken Kindern Leben, aber sie gehören uns nicht. Sie sind Geschenke in unseren Leben. Sie sind unsere gute Energie und sie bilden unseren Antrieb.
Und dann muss ich noch das Reisen nennen. Ich bin eine Nomadin. Ich bin nicht gerne und schon gar nicht lange an einem Ort. Ich bin erst richtig, richtig glücklich, wenn ich ein Flugticket in meiner Hand halte. Wahrscheinlich suche ich noch nach etwas…

 

#tribelovetuesday Lalla Turske

#tribelovetuesday mit Lalla Turske

It’s #tribelovetuesday! Heute freue ich mich ganz besonders meine Lehrerin Lalla Turske vorstellen zu dürfen. Kennt Ihr das Gefühl, wenn ihr eure Lehrer gefunden habt? Es fühlt sich an wie „nach Hause kommen“. Das habe ich in dem inspirierenden Unterricht von  Lalla und Vilas Turske erleben dürfen, ganz besonders bei Lalla – oder genauer: Lalleshvari. 2004 eröffneten Lalleshvari und Vilas das erste Anusara® Yoga Studio im deutschsprachigen Raum. Lalla ist die erste deutschsprachige zertifizierte Anusara Yoga® Lehrerin sowie Lehrer-Ausbilderin (CATT), sie unterrichtet zudem Workshops und Seminare im In- und Ausland.

Seit ich im vergangenen Jahr die Sommerakademie, und damit den ersten Teil meiner Ausbildung zur Anusara-Yogalehrerin abgeschlossen habe, vergeht kein Tag, wo Lalla nicht in irgendeiner Form in meinem Leben präsent ist. Sei es in meiner persönlichen Praxis, durch die Bücher, die ich lese, ihre Stimme im Kopf, wenn ich in bestimmte Asanas gehe oder wenn ich meine Klassen vor- und nachbereite.  Ich freue mich riesig, mit Lalla in unseren Privatstunden weiter zu wachsen und zu lernen, auf den jetzt im Mai/Juni/Juli kommenden Abschluss der Anusara Elements Ausbildung sowie meine darauffolgende 300hrs-Ausbildung in der parApara-Akademie. Lalla, es ist eine Freude als Deine Schülerin mit Dir den weiteren Yogaweg zu gehen. Übrigens: Wer Lalla Turske gerne erleben möchte: Sie ist diese Woche in Hamburg bei Satyaloka Yoga in Poppenbüttel: www.satyaloka-yoga.de. Und hier die Antworten von Lalla zum #tribelovetuesday:

 

Warum bist Du hier auf der Welt?

Um meine Zweifel zu beseitigen.

 

Beschreibe Dich in Songtiteln

„Over the Rainbow“

 

Was hat Dich das letzte Mal zum Lachen gebracht?

Die Schwalben, die gerade zurückgekommen sind.

 

Was wolltest Du immer schon einmal gefragt werden?

Wie klingt der unangeschlagene Ton?

 

Was bringt Dein Herz zum Tanzen?

Vilas.

 

Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen und was hast Du davor gemacht?

Durch den Zufall, der keiner ist. Ich habe davor als Ernährungstherapeutin gearbeitet.

 

Was ist für Dich unverzichtbar?

Atmen.

 

Mehr zu Lalla und Vilas Turske findet ihr hier: https://lallaundvilasyoga.de

 

#tribelovetuesday Nina Ponath

TRIBELOVE TUESDAY: Bloggerin und Journalistin Nina Ponath

It’s #tribelovetuesday! Ich habe so viele spannende Menschen mit inspirierenden Projekten in meinem Umfeld, dass ich diese ab sofort immer mal wieder dienstags mit euch teilen möchte. Den Anfang macht Nina Ponath. Nina ist mit Herzblut Journalistin und schreibt nicht nur für Frauenmagazine, sondern auch für ihren Blog www.nina-rudi-and-the-city.com. Sie begeistert mich mit ihren Artikeln immer wieder aufs Neue. Ob es ein Interview mit Rainer Langhans über Social Media ist oder sie über das Wort „Mädelsabend“ schlau und pointiert sinniert – Nina schreibt amüsant und gleichzeitig mit Tiefgang. Zum Auftakt von #tribelovetuesday habe ich ihr einige Fragen gestellt.

 

Warum bist Du hier auf der Welt?

Eigentlich halte ich es ja so wie der Kartenkönig in Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“: „Wenn es keinen Sinn hat, dann können wir uns eine Menge Mühe sparen, weil wir dann nämlich gar nicht erst versuchen müssen, einen zu finden.“ Wobei ich es eher so sehe, dass, wenn es tatsächlich keinen höheren Sinn gibt, es doch toll ist, dass sich jeder Mensch seinen eigenen Sinn schaffen kann. Ich persönlich glaube, ich bin hier auf der Welt um Menschen – oder Lebewesen im Allgemeinen – zu begegnen, von ihnen zu lernen, und sie in mein Herz zu schließen.

 

Beschreibe Dich in Songtiteln 🙂 

„Smile“, „Can’t stop the feeling“, „All I wanna do“, „L’Excessive“, „Drops of Jupiter“

 

Was hat Dich das letzte Mal zum Lachen gebracht?

Ich lache insgesamt unheimlich viel: mit und über meinen Hund, mit meiner Schwester, meinen Freundinnen, meinem Freund und sehr viel auch über mich selbst. Ich bin dafür, sich nicht allzu ernst zu nehmen, so lebt es sich doch viel leichter. Eben gerade musste ich beim Schreiben lachen, weil ich es selbst jetzt, mit 29 Jahren, immer noch nicht schaffe, aus einer Flasche zu trinken, ohne dabei die Hälfte des Inhalts auf dem Tisch zu verschütten.

 

Was wolltest Du immer schon einmal gefragt werden?

Was ist deine frühste Erinnerung?

 

Was bringt Dein Herz zum Tanzen?

Musik. Ein Abend mit meinen Liebsten. Ein Lauf durch den Regen. Und dann gibt es natürlich noch die vielen unerhofften Situationen im Alltag, in denen das Herz plötzlich zum Tanzen gebracht wird: Wenn ich bei einem Spaziergang um die Alster Entenküken entdecke, das Lächeln einer geliebten Person, Sonnenstrahlen am Himmel, mein Hund Rudi, wenn er nach einem langen Arbeitstag wedelnd an mir hochspringt.

 

Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen und was hast Du davor gemacht? 

Ich arbeite heute als Redakteurin in Teilzeit und arbeite die restliche Zeit als freie Journalistin für verschiedene Onlinemagazine sowie als freie Werbetexterin. Erfahrungen in der Richtung habe ich schon während meines Studiums gesammelt – damals habe ich eigentlich Lehramt studiert, aber nebenbei schon Bücher und Werbetexte geschrieben. Nach meinem Lehramts-Master habe ich dann driekt als Juior-Texterin gestartet und habe dann in meinem zweiten Job auf die redaktionelle Seite gewechselt.

 

Was ist für Dich unverzichtbar? 

Oh, das sind leider so viele Dinge. An erster Stelle natürlich all die Menschen, die ich liebe. Gesundheit und die Möglichkeit, mich bewegen zu können, ich bin ein echter Sportjunkie. Wenn ich so darüber nachdenke, sind es auf jeden Fall immaterielle Dinge, auch wenn ich auf Süßigkeiten, das eine oder andere Glas Wein und meine Handtaschen auch nicht allzu gern verzichten würde.