Events mit Sandra Archive – House of Grace
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Was Klaus und Klaus in deinem Kopf machen – die zweite Ebene des Wortes

(Gesang ertönt) Klingelingelingklingelinghierkommtdereiermann. Klingelingeling….(Stimme aus dem off) Herrlich Sonnenschein, wie Yoga sich wohl auf Pott anhört…(Das Bild eines Baumes blitzt plötzlich auf)….(Gesang wird wieder lauter). EIERMANN!!! KLINGELINGELINGKLINGELEING….(Stimme aus dem Off) Bestimmt so. (Stimme wechselt von weiblich zu männlich): Hömma getzt ma alle tief einatmen und dann wie sonnen Schluck Wasser inna Kurve ausatmen bisse die Hände anne Füße kriechst…(Gesang drängt sich wieder hinein, diesmal penetranter) EIERMANN!!Klingelingeling….Wenn ihr euch jetzt fragt: What the fuck schreibt Sandra denn da? Ist sie dem sprachlichen Dadaismus verfallen? Mitnichten. Aber ich darf euch willkommen heißen: Nämlich in meinem Kopf, denn so spricht mein Verstand. Deiner übrigens auch. Wir alle denken in Fragmenten, manchmal ausformulierten Sätzen, Bildern und manchmal auch in Songs. Im englischen gibt es dazu den schönen Begriff Mentalese. Mentalese ist gleichzeitig auch die zweite Ebene des Wortes im Tantra, MadhyamāVāk. MadhyamāVākist die Ebene der Gedanken, des internen Diskurses (bei mir früher vor allem des Monologes. Endlos. Hände hoch, wer das auch kennt). Diese zweite Ebene formt, was wir letztendlich sprechen und ist selbst begründet in unseren Glaubenssätzen und -konstrukten, Vikalpas. Vikalpas sind Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um uns die Welt zu erklären. Auf dieser zweiten Ebene agiert das Ego genauso wie die Kontemplation, das Verurteilen ebenso wie die Imagination. Im Tantra versucht daher ganz bewusst auf MadhyamāVākEbene zu praktizieren, mit Visualisierungen, Arbeit mit Gottheiten, die als ein Aspekt des großen Ganzen gesehen werden, Meditation und kreativer Kontemplation. Quasi „Asanas für den Verstand“ um bewusst zu sehen, dass unsere Wahrnehmung eben nicht die ultimative Realität ist und wir Möglichkeiten haben, unser Bewusstseins zu expandieren. Spannend, oder? Wenn du mehr über Tantraphilosophie erfahren und vorab auch noch mit Asana Praxis deinen (Energie)-Körper kräftigen möchtest, bist du herzlich willkommen am 9.12. zum Tantra Special im Damn Good Yoga oder im April 2019 zu meinen Tantraphilosophie und Yogaspecials im Yogaloft Stuttgart oder im Athayoga Zürich. Love, Sandra

Speak up – die erste Ebene des Wortes im Tantra

Im Tantra, insbesondere in der Trika-Linie, existiert ein linguistischer Mystizysmus. Okay, ich gebe zu, bei diesem ersten Satz schlafen einem die Füße ein. Ich fang noch mal an: Im Tantra sind Worte nicht einfach nur Laute, die wir ausstoßen, sondern göttliche Schwingungen, Energien, die unsere Realität formen und in der Doktrin der vier Ebenen des Wortes, Vak, beschrieben sind. Hört sich schon spannender an, oder? Es kommt noch besser: Jeder von uns ist göttlich und die Praxis ist es, das Geheimnis hinter allem Materiellen zu entdecken, sich zu öffnen für die vollkommene Realität. Denn wenn ich es mal ganz pragmatisch ausdrücken darf: Unsere Sprache funktioniert in Sachen Realität wie ein Instagram-Filter. Sie beschreibt wie wir die Realität wahrnehmen, diese Beschreibung resultiert aus unseren Gedanken, die Gedanken aus den tiefliegenden Gedankenkonstrukten, unseren Vikalpas. Dabei pressen wir durch Worte die Realität in praktische Kästchen und Förmchen, wir katalogisieren und analysieren. Im Tantra ist unsere tägliche Sprache Vaikhari Vak, die erste Ebene des Wortes. Unsere Sprache ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel uns zu zeigen, wie wir die Welt sehen und welche Annahmen dahinter liegen. Welche Konstrukte hast du dir zur Realität gebaut, welchen Filter hast du gewählt? Das schließt auch die Beziehungen zu deinen Mitmenschen ein: Worte sind Handlungen, welche Handlungen führst du verbal gegenüber anderen Menschen aus? Und was drückst du damit aus? Achte doch einmal die nächsten Tage bewusst auf deine Sprache. Notiere dir Lieblingsworte, prägnante Sätze. Versuche bewusst in der verbindensten Art und Weise mit Mitmenschen zu sprechen. Ich garantiere dir, es wird für dich ganz viele Aha-Momente geben. Love 💗, Sandra P.S.: Wer Lust hat auf Tantraphilosophie, Techniken (ne, nicht die mit ineinanderstecken) und Asana: Am 9.12. im Damn Good Yoga Hamburg gibt es wieder ein Tantra Special mit mir. Und wer tiefer einsteigen möchte: In der 300er Ausbildung von Stephanie Schönberger im 8sam Yoga darf ich die Teilnehmer weiter in die Geheimnisse des Tantras einführen und auch erläutern, wie du Tantra in deinen Unterricht einfließen lassen kannst. Love, Sandra

Words can kill your vibe – Über die Kraft des Wortes

Moin, moin ihr Lieben. Ich muss euch gestehen: Ich bin eine Wort-Connaisseurin. Ich liebe Sprache, liebe es Worte miteinander zu verweben, bis sie Sätze wie einen wundervollen Wandteppich ergeben. Sprache sprudelt aus mir heraus, ich kann mich versenken in das Schreiben und auch das Reden macht mit Freude. Das kann ganz, ganz toll sein, aber – es kann auch deinen Vibe killen. Als Springbrunnen für Worte fällt es mir manchmal schwer, mich kurz zu fassen. Letztens fragte mich mein Lehrer Christopher Wallis etwa, welche Audiodatei ich nicht herunterladen konnte. Ein Satz, eine Frage. Meine Antwort: Oh der Mantra Workshop, und Mantras sind so wichtig, was für eine Erkenntnis, dass sie im Tantra Wesenheiten wie Engel sind, bliblablub. War das wichtig für Christopher? Nein. Warum schrieb ich nicht “I did not receive the Mantra workshop, thanks for your effort” und spare meine Energie? Denn Worte und Sprache sind Energie und wenn wir zu viel reden, dimmt das unser Mojo. Noch perfider: Wenn mich früher ein Typ anschrieb, den ich gut fand, etwa mit „Hi, wie geht’s?“ Dann kam von mir ein endloser Sermon zurück. Sollte daraufhin dennoch eine Kommunikation zustande gekommen sein, passierte folgendes: Wenn ich jetzt ganz ehrlich bin und ja, das ist ein bisschen peinlich, habe ich versucht mittels dem was ich schreibe, im Empfänger Bilder zu erzeugen. Ich schrieb also vom Thaiboxen, Yoga und Surfen (dahinter liegende Botschaft: gefährlich, sexy Surfchick, kann sich verbiegen wie eine Brezel) und von meinen zahlreichen Tattoos, die man tatsächlich nur sieht, wenn ich nackig bin (dahinter liegende Botschaft: stell dich mir nackt vor! Ich möchte, dass du mich begehrst). Botschaften, die mit meinem eigentlichen Wunsch, eine liebevolle Beziehung zu führen, nichts zu tun hatten, aber sehr wohl etwas mit meinem tiefliegenden Vikalpas: Meinen Gedankenkonstrukten. Wie sich Gedankenkonstrukte auf unsere Sprache wirken und wie Worte unsere Realität formen, möchte ich mit euch in den nächsten kommenden Posts zu Vak, den vier Ebenen des Wortes im Tantra erläutern. Es wird spannend!  Love, Sandra 💗

Femine Awakening und Yoni Sakti – über Schwangerschaft, Hormonyoga, Traumata und Freude

Vor etwas über ein Jahr bin ich etwas losgeworden, was mich zuvor 27 Jahre lang begleitet hat: Die Pille. Vorrausgegangen war ein wochenlanger Widerwillen, der erst ganz leise begann und dann jeden Tag kontinuierlich wuchs. Bis ich es nicht mehr ignorieren konnte: mein Körper wand sich und mir war körperlich schlecht, wenn ich die kleine, runde Tablette einwerfen sollte. Ich entschied mich damals, auch mit eurer Unterstützung, gegen die Hormone. Ich war es leid meinen Körper etwas vorzugaukeln und mit der Entdeckung meines Fundamentes, mit meiner wachsenden Integrität und Selbstliebe im besten Sinne, hörte ich von einem Tag auf den anderen auf.

Ich konnte nicht einmal den Blister zu Ende nehmen. Natürlich hatte ich Ängste: Ich wollte nicht schwanger werden, hatte – ganz eitel – Angst vor Haarausfall, Pickel. All das ist übrigens passiert. Aber die größte Angst war, meinen Zyklus erst nicht zu bekommen. Deshalb nahm ich Privatunterricht im Hormonyoga bei Claudia Turske. Ich habe schon vor dem Pilleabsetzen begonnen und war begeistert von der feinen Praxis, mich immer etwas high machte. Mein Zyklus stellte sich sofort nach 27 Tagen ein und immer wenn ich eine regelmäßige HoYo-Praxis habe, ist er punktgenau. Ich bin aber auch faul oder eher: Wenn ich nicht leide und HoYo etwas ist, dass ich zusätzlich zu meinem vollen Terminkalender unterbekommen muss, dann lasse ich es schleifen.  Und deshalb kamen Pickel und Haarausfall dazu. Sobald ich jedoch wieder eine Zeitlang regelmäßig praktizierte: Hello, rosige Haut, und goodbye Haarausfall.

 

Meet my monster

Da ich nicht schwanger werden wollte und ich gerade erst zum zweiten Male frisch mit meinem Freund zusammen war, entschloss ich mich die Pille abzusetzen und mir eine Kupferkette einsetzen zu lassen. Was dann passierte – damit hätte ich nie gerechnet. Ich bin völlig auf dem Stuhl zusammengebrochen, als dieses Stahlteil meine Vagina aufspreizte und die Gynäkologin mit der Pipette die Schleimhäute desinfizierte. Ich hatte einen solchen Panikanfall wie noch nie im Leben, fühlte mich ausgeliefert, voller Schmerz und bin einfach völlig zusammengeklappt. Mir wurde hier klar, dass ich immer noch ein Trauma in meiner wunderschönen Ladylandscape trage, in meinen Uterus, in meiner Vagina. Woher das rührt, möchte ich nicht ausführen, aber ich denke, jeder kann es sich vorstellen. Wer dazu mit mir in Kontakt treten möchte, schreibt mir einfach eine PN.

 

New Beginnings

Für mich war klar, dass ich mich hier niemals wieder verletzen lassen würde. Hormonyoga schaffte eine Verbindung zu meinem Weiblichsten in mir, zu meiner Muschi, den Eierstöcken, der Vagina, den Uterus, all die wunderschönen Parts in und an mir. Die energetische Arbeit mit dem Becken und Womb Yoga, Yoni Mudras, Yoni Sakti hilft und half mir zu heilen. Hormonyoga faszinierte mich so sehr, dass ich am Anfang dieses Jahres sogar eine Ausbildung machte. Und was soll ich sagen: Direkt danach wurde ich schwanger. Tatsächlich haben wir nur ein einziges Mal nicht aufgepasst und sofort bildete sich neues, gemeinsam erschaffenes Leben in mir. Das neue Leben wollte jedoch ein Sternchen sein und verließ uns nur acht Wochen später. Ich denke immer noch in großer Dankbarkeit und Liebe an diese kurze Zeit der Schwangerschaft zurück. Ich habe es geliebt schwanger zu sein, morgens für mein Krümelchen zu singen, den Hosenknopf aufzulassen, weil ich irgendwie sofort so richtig schwanger war, mit pralleren Brüsten und Bauch. Hormonyoga half mir in der Zeit danach, die aus dem Ruder gelaufenen Hormone wieder zu harmonisieren. Aber natürlich: kurz danach ließ ich es wieder schleifen und Haarausfall Pickel, ständige Gewichtszunahme und co. statteten mir einen Besuch ab.

 

Im jetzt

Und jetzt? Ich baue HoYo regelmäßig in meine Praxis ein. Ich bin wahnsinnig mit meinem Zyklus verbunden. Wie ich jemals dachte, nicht bemerken zu können, wann meine fruchtbaren Tage sind, bringt mich heute zum Lachen. Ich habe einen so klassischen Zyklus! Bis zum Eisprung blühe ich auf, ich habe wahnsinnig Lust auf Sex, am Eisprung kulminiert dies: ich leuchte und ich könnte – ich sage es mal so direkt – den ganzen Tag vögeln. Kurz danach bin sexuell sehr viel weniger aktiv, deutlich inwärts gerichtet, besonnener, klarer.

Mich fasziniert der weibliche Zyklus und welche Kräfte er mit sich bringt. Ich schätze die feine Art des Hormonyogas, das mich bei PMS auch sofort gutgelaunt werden lässt, ich liebe die verbindende, energetische Arbeit mit meinem Becken.

Um es Zusammenzufassen: ich habe mittlerweile eine Liebesbeziehung mit meiner Muschi. Ich habe ihr sogar einen Liebesriefe geschrieben, sie gezeichnet, vor und nach dem Orgasmus, ich bin, sorry, das kann ich mir nicht verkneifen, tief eingetaucht. Dabei habe ich die Kreativität, die weibliche Kraft und das unendliche Potenzial von Liebe entdeckt, dass in uns allen schlummert.

 

Aus all diesen Erlebnissen ist ein neues Baby geschaffen worden: mein Hormonyoga-Workshop „Feminine Awakening“. In diesem teile ich meine Geschichte, praktiziere mit euch Hormonyoga und energetische Übung in einem geschützten Raum. Jede Teilnehmerin ist danach in der Lage vollkommen frei und selbstständig zu praktizieren. Wir werden dabei nicht nackt sein oder ähnliches, auch wenn ich für alle Interessierte Übungen für zuhause mitgebe, die auch in Richtung sexuelle Erforschung gehen. Also meine schönen Göttinnen: Seid ihr bereit in eurer Weiblichkeit zu erwachen?

Der Workshop Feminine Awakening findet in Berlin im Januar 2019 statt: https://www.lillawuttich.de/anatomie/workshops/#feminine-awakening

 

THE WOW CLUB – der Workshop für mehr Selbstliebe

Hey, beautiful soul. Stehst Du manchmal vor dem Spiegel und magst so überhaupt nicht, was Du siehst? Erzählst Dir, was alles an Dir nicht richtig ist? Denkst Du auch, Du müsstest schöner, klüger, erfolgreicher sein – und dann wird alles besser? Bist Du manchmal verzweifelt, weil du immer wieder an die falschen Partner gerätst? Ich kenne das alles so gut. Jahrelang war ich gefangen in dem Glauben nicht gut genug zu sein, Liebe nicht zu verdienen, jahrelang habe ich versucht mich auf allen Ebenen immer wieder zu optimieren. Aber ich kann Dir ganz sicher sagen: Es gibt Wege daraus! Für mich ist es meine Herzensangelegenheit Menschen von dem Glauben zu befreien, nicht liebenswert zu sein. Ich möchte Dir helfen, wieder Liebe für die Person zu empfinden, die Dein Leben radikal verändern kann: Du selbst.

Genau dafür habe ich den THE WOW Club kreiert, ein geschützter Raum, in dem wir Yoga praktizieren, uns öffnen und in dem ich mit Dir teile, was mir am meisten geholfen hat, mich selbst zu lieben und mein Leben dadurch radikal zu verändern. Ich kann Dir versichern, es ist möglich zu heilen, es ist möglich aus dem vollen Herzen heraus zu leben und Dich selbst zu lieben, es ist möglich deutlich zu spüren, dass Du geliebt bist.

 

Bist Du auch bereit für mehr Liebe in Deinem Leben? Dann bin ich da für Dich, Beautiful, direkt an Deiner Seite. Genau hier. Genau jetzt.

 

THE WOW CLUB

3.03.2018    Soul&Yoga, Hamburg

https://de-de.facebook.com/events/148579989128675

11.03.2018    Mattenliebe Yoga, Bocholt

https://www.facebook.com/events/570462246679044

15.09.2018     NowYoga, Wiesbaden

https://www.nowyoga.today/workshops/the-wow-club-mit-sandra-von-zabiensky