Weihnachten Archive – House of Grace
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Starchild: Astrologische Beraterin Luisa Hartmann im Interview

Es gibt dieses wundervolle Gedicht von Zara Ventris: „I am a child of the Moon. Being raised by the sun. In a world walked by stars. And a sky drawn with flowers.“ Dieses Gedicht kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich an Luisa Hartmann, astrologische Beraterin, denke. Luisa ist besonders, intuitiv, feinfühlig, ausgebildete Psychologin und eine der großartigen Redaktionskollegen bei FuckLuckyGoHappy.

Im vergangenen Jahr buchte ich einen Termin bei ihr zur astrologischen Beratung. Vorausgegangen war wieder der Impuls, sofort zum Telefonhörer zu greifen, als einen Artikel von Luisa las. Mittlerweile verlasse ich mich auf solche Impulse und auch dieses Mal hat es mich nicht getäuscht. Tatsächlich hat es mich wieder einmal nicht enttäuscht. Die Beratung bei Luisa hat mich in meinem Weg bestätigt, aber auch ganz neue Erkenntnisse gebracht. So viel stand zu meinem persönlichen Werdegang in den Sternen, zu meiner Geschichte, zu dem großen Umbruch in meinem Leben. Bei dem Gespräch kamen das ein oder andere Mal Tränchen bei mir och, Tränen aus Freude und aus Dankbarkeit, dass der Weg den ich gewählt habe, mein Schicksalsweg, der richtige Weg ist. Das weiß man zwar im Herzen, es von einer fremden Person erzählt zu bekommen, welche grundsätzlichen Lebensthematiken existieren und mit welcher Vorbestimmung man auf die Welt gekommen ist – das hat mich tief berührt. Mich hat Luisas Arbeit wahnsinnig beeindruckt und deshalb möchte ich sie Euch unbedingt im Interview vorstellen.

 

Wie bist Du zur Astrologie gekommen?

Interessanterweise hat mein Vater mir schon als Kind und Jugendliche immer wieder verschiedenste Geschenke zum Thema Sterne und Astronomie gemacht, zum Beispiel eine Leuchtkugel, mit der man den Sternenhimmel an die Zimmerdecke projizieren konnte. Damit lag er genau richtig bei mir – ich habe diese Sachen geliebt und fand sie schon damals magisch.

Zur Astrologie bin ich dann aber erst mit 21 Jahren gekommen. Tatsächlich war auch hier mein Vater der Auslöser. Er hat mir zum Geburtstag eine schriftliche astrologische Persönlichkeitsanalyse geschenkt. Ich fand das so faszinierend, war aber auch ziemlich skeptisch. Vieles traf zu, einiges aber auch nicht. Ich wollte das unbedingt tiefer verstehen und bin seitdem langsam, aber konstant immer tiefer in die Welt der Astrologie eingetaucht.

 

Du hast auch eine sehr fundierte wissenschaftliche Ausbildung. War es für Dich schwierig, den Shift zur Astrologie zu machen?

Ja und Nein. Was daran auf jeden Fall schwierig war, war meine eigene innere kritisch-analytische Stimme, die immer wieder alles in Frage gestellt hat. Allerdings hat mir genau dieser Anteil auch geholfen, mich richtig tief in die Astrologie vorzuwagen. Es hat mich echt Kraft und Überwindung gekostet, 2015 auf meine Webseite „astrologische Beratung“ zu schreiben – mich also quasi zu outen – da ich mit ziemlicher Sicherheit weiß, dass viele meiner Psychologiekollegen eine Ablehnung gegenüber der Astrologie verspüren. Aber es war ein Bekenntnis zu mir und meinem Weg.

Da ich ja Vertreterin der psychologischen Astrologie bin, ist mir die Verbindung von Psychologie und Astrologie dann wiederum sehr leicht gefallen. Meiner Meinung nach profitieren beide Bereiche unglaublich voneinander. Gerade die jungianische Analyse hat die heutige psychologische Astrologie stark mitgeprägt – in wundervoller Weise, wie ich finde.

 

 

Ich dachte früher, Yoga ist esoterische Krankengymnastik. Warst Du früher auch skeptisch gegenüber der Astrologie? Wann hat sich das geändert?

Ja, ein Teil von mir war definitiv sehr kritisch der Astrologie gegenüber. Vor allem gab es eine Angst in mir, dass die Astrologie zu deterministisch sei und ich mich dadurch sehr eingeengt fühlen würde. So wie ich Astrologie heute verstehe und praktiziere, ist allerdings das Gegenteil der Fall: Das Horoskop unterstützt uns, die Freiheit zu nehmen, wir selbst zu sein und in tiefer Überstimmung mit unserer Seele zu handeln –

jenseits von Normen und Konventionen. Sie orientiert sich an deiner einzigartigen, inneren Wahrheit.

Letztendlich hat mich dann die emotionale Evidenz überzeugt. Als ich spürte, dass in der Astrologie so viel tiefe Bewusstwerdung und Erkenntnis zu finden ist und ich stark in Resonanz ging mit allem was ich lernte, war es um mich geschehen.

 

Wie hat sich Dein Leben verändert, seitdem Du Dich intensiver mit der Astrologie beschäftigst?

Am stärksten ist mein Urvertrauen gewachsen. Es war zutiefst heilsam für mich, mich von etwas Größerem wie dem Kosmos oder dem göttlichen Universum gehalten und gesehen zu fühlen. Zudem habe ich mir durch die eigene Analyse meines Horoskops immer mehr erlaubt, meine Potenziale zu leben und die Versagensangst in den Griff zu bekommen. Gerade die Erkenntnis, dass unseren tiefsten Sehnsüchten meist nicht irgendein Wunschdenken zugrunde liegt, sondern fast immer eine direkte Botschaft unserer Seele ist, hat mich unglaublich bestärkt. Trotzdem musste ich natürlich an meinen Themen arbeiten. Unser ganzes Leben ist ein enormer Entwicklungsprozess, und der ist nicht immer leicht. Auch das ist etwas, das ich durch die Astrologie so viel besser annehmen kann.

 

Gab es bei Dir ein besonders einschneidendes Erlebnis mit der Astrologie?

Oh wow – ich hatte so viele Aha-Momente… . Ganz viele, wo ich mit einem Astrobuch in meinem Lieblingssessel saß und mir die Tränen übers Gesicht gelaufen sind, weil es so schmerzhaft und doch so wahr war, was da stand.

 

Viele Menschen trauen sich nicht, astrologische Beratung in Anspruch zu nehmen, weil sie Angst haben, dass etwas Negatives in den Sternen geschrieben steht? Was entgegnest Du dieser Angst?

Aus meiner Perspektive ist keine Sternenkonstellation per se negativ – gerade in sehr herausfordernden Konstellationen schlummert ja ein unglaubliches Entwicklungspotenzial oder, wie mein Astrologiementor Markus Jehle sagte: Das sind die Kernkraftwerke der Entwicklung. Ich halte also gar nichts von klassischen „Gut/Böse-Deutungen“. Allerdings kann es sehr wichtig sein, sich gemeinsam schmerzhafte Themen anzuschauen und sie nicht abzuspalten oder zu verdrängen. Mir ist es ein großes Anliegen, das ganz respekt- und liebevoll zusammen mit dem/der Klienten*in zu analysieren und auch nur so weit zu gehen, wie es gerade stimmig ist. Das ist die absolut freie Entscheidung des Klienten/der Klientin.

Ich gebe dann auch sehr gerne Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach passenden therapeutischen Methoden, wenn man sofort loslegen möchte mit der Transformation.

Ich habe leider auch selbst schon schlechte Erfahrungen mit Astrologen gemacht, von daher kann ich entsprechende Ängste sehr gut verstehen. Ich kann allen empfehlen, sich vorher möglichst einen eigenen Eindruck zu machen – sei es über die Webseite oder ein Telefonat. Eine persönliche Empfehlung ist natürlich Gold wert.

Ein Psychologiestudium oder eine psychologische Zusatzqualifikation sind meiner Meinung nach auch ein sehr guter Indikator für die Qualität der Beratung. Es gibt aber natürlich auch extrem gute intuitive, empathische Astrologen ohne psychologische Fortbildungen.

 

Vielen Dank für das Interview!

Mehr zu Luisa findet Ihr hier: https://praxisfuerganzheitlicheentwicklung.wordpress.com 

Chaos Christmas

Meine Top-3-Tipps, um Weihnachten zu überleben

 

Ich würde ja wirklich gerne das Bild einer immer entspannten, sanft lächelnden Yogalehrerin aufrecht erhalten, die strahlend und mühelos ihren Weg geht. Ich würde wahnsinnig gern, wie eigentlich vorgenommen, einen tiefgehenden Text rund um Metta, die liebevolle Güte, verfassen und ihn Euch hier präsentieren. Das Ding ist: Das wäre so etwas von gelogen. Tatsächlich bin ich heute mit Herzrasen aufgewacht und dem Gefühl, sofort loslegen zu müssen. Ich hatte eine 1A „Fight or Flight“-Reaktion und mit der Sekunde des Aufwachens pumpte mein Körper solche Unmengen an Adrenalin durchs Blut, als müsste ich einer Horde Säbelzahntiger entkommen. Was passiert ist? Weihnachten steht vor der Tür, meine beachtliche Pfandglassammlung im Gartenhaus versperrt mir den Weg zur Weihnachtsdeko, am Weihnachtstag drohte ich mit 41 Jahren alleine mit meinen Eltern unter dem Tannenbaum zu sitzen und ruhig ist überhaupt nur Mini, meine 11jährige Chihuahua-Hündin.

 

Es ist ja nicht so, dass Weihnachten überraschend kommt. Es ist auch nicht so, dass ich nicht jedes Jahr mir vornehme, Weihnachten strukturiert und organisiert anzugehen. Hey, ich bin schließlich Sternzeichen Jungfrau! Aber auch dieses Jahr durchkreuzte mir das Leben so gewaltig meine Vorsätze, wie es nur konnte. Ich arbeite halbtags in meiner PR-Agentur ZPR als geschäftsführende Gesellschafterin. Da ich aber meinen Herzensleidenschaften Yoga zu teilen sowie journalistisch zu schreiben, mehr Raum in meinem Leben gebe und auch zwei Hunde zu versorgen habe, jongliere ich manchmal ganz schön mit den täglichen Aufgaben. Wenn dann, wie in den letzten Wochen, eine riesige Weihnachtskampagne unseres größten Kunden reinknallt, das zusätzlich zu Abgabeterminen für Artikel und dem Unterrichten von Yogastunden sowie Sonderklassen in anderen Städten, dann komme ich ganz schön ins Schwitzen. Vorweihnachtliche Muße? Einstimmung auf besinnliche Tage? Ist mir dieses Jahr einfach komplett flöten gegangen. Vielleicht kommt daher die Rebellion, aber heute breche ich mit Traditionen und habe mir außerdem fest vorgenommen, die Dinge ab sofort anders anzugehen.

Ein 💖-Beitrag für den Yogablogger-Adventskalender 2018

 

Break the rules!

Seit Jahrzehnten, selbst als ich verheiratet war, feiere ich Weihnachten mit meinen Eltern und meiner Schwester. Nach einem meist grandiosem Essen, meine Mutter ist einer hervorragende Köchin, gab es Bescherung, anschließend Plaudereien bei Kaminfeuer und Wein. Nun bin ich 41 Jahre alt, meine Schwester 36 und gesegnet mit der süßesten Tochter, die man sich vorstellen kann sowie einem zauberhaften Mann. Alle drei werden dieses Weihnachten nicht da sein. Das heißt, ich sitze mit 41 Jahre allein mit meinen Eltern unter dem Tannenbaum. Nun habe ich den weltbesten Mann an meiner Seite, aber ich war so in der Gewohnheit zu meinen Eltern zu fahren, gefangen, dass ich gar nicht auf die Idee kam, ihn zu fragen, ob wir nicht gemeinsam Weihnachten feiern wollte. Bis jetzt! Und die gute Nachricht: er wollte! Und meine Eltern? Die freuen sich auf einen Abend mit Freunden und auch für uns.

Fazit: Weihnachten ist die Zeit der Familie und nicht der Zwangsbesuche. Ich sehe meine Familie sehr gerne, aber ich freue mich sehr, mit meinem Liebsten Stunden der Zweisamkeit zu genießen, um dann entspannt in den Festtagstrubel mit der gesamten Ruhrpott-Großfamilie einzutauchen.

 

Du musst nicht perfekt sein.

Ich erwähnte eingangs die Pfandglassammlung im Gartenhaus. Die Unmengen an Flaschen könnte ich dazu nutzen, um einen gewagten, künstlerisch eigenwilligen Tannenbaum aus Pfandglas nachzubauen und somit den Weg zur Weihachtsdeko freizuschaufeln. Oder ich lasse die Deko einfach Deko sein und mache einfach nur das, was eben geht. Ich habe mich für letzteres entschieden. Denn hängt Weihnachten wirklich von perfekt arrangierten Objekten ab oder ist es nicht etwas sehr Subjektives: Nämlich ein Gefühl im Herzen? Das Gefühl der Dankbarkeit und Liebe und der Nächstenliebe? Eine Erinnerung daran, dass Jesus, einer der größten Liebenden der Geschichte, auf die Welt kam und ihr sehr viel mehr Licht brachte?

Fazit: Wie heißt es doch so schön in der Bibel: „Und Gott sah, was er geschaffen hatte und siehe, es war sehr gut.“ Nimm Dir einfach heraus, die Dinge gut sein zu lassen. Es muss nicht alles perfekt sein. Schraube die Ansprüche herunter. Die Welt geht nicht unter, wenn Dein Heim nicht aussieht wie in Country&Living. Genieß den Weihnachtspunsch und lass ruhig mal fünfe gerade sein.

 

 Was ist wirklich wichtig?

Wo wir gerade beim gehetzt sein sind: Eigentlich hatte ich heute fünftausend Sachen auf dem Zettel. Zwei Artikel fertig schreiben (unter anderem diesen hier), den Blogpost online stellen, Stunden vorbereiten, sämtliche ausstehende Weihnachtsgeschenke kaufen (also alle), die Hunde ordentlich bewegen, meditieren, Hormon-Yoga und Yoga-Praxis, einkaufen, Deko kaufen, Pakete zurückbringen, einkaufen, undundund. Mein Coach Tina von der Handel Group sagte etwas letztens etwas total Schlaues zu mir: „Sandra, do you own your to do list or does your to do list own you?“ Erwischt. Gerade zu Weihnachten mache ich mich gern zum Sklaven meiner To-Do-List. Also habe ich das Programm heruntergefahren und mache wirklich nur das, was absolut wichtig ist. Das aber dafür mir Ruhe und gut.

Fazit: Frage Dich immer: Ist das wirklich wichtig? Klar, manchmal hat man Tage da ist alles von hoher Prio und es heißt Augen zu und durch. Aber an vielen Tagen kann man getrost Dinge von der To Do List streichen, um sich mit größerer Ruhe auf das Wichtige zu konzentrieren. Dazu gehört auch, genau hinzuhören, was Du brauchst. Yogapraxis und Meditation in allen Ehren, aber wenn es nur weitere Termine sind und Du abgehetzt durch den Tag eierst, wird es Dir nicht viel bringen.

 

Ihr Lieben, Weihnachten, dass ist so viel mehr als nur Geschenke und Termine. An Weihnachten können wir uns auf das zurückbesinnen, was wirklich wichtig ist. Echte Gemeinschaft. Zeit für die Lieben. Mitgefühl. Liebe. Denn Weihnachten findet nicht da draußen auf den Weihnachtsmärkten und in den Kaufhäusern statt.

Weihnachten – das ist in uns.

Dieser Text entstand im Rahmen der wunderbaren Weihnachtsblog-Adventskalender Aktion von https://www.ganzwunderbar.com